Donnerstag, 9. April 2009

8.4 nach Er-Rachidia

Merzouga über Rissani, Erfoud nach Er-Rachidia

140km-Fahrt durch das Ziztal. Diesmal nehme ich die asphaltierte Strasse nach Rissani.
Nun habe ich 4000km hinter mir und meine Fettvorräte sind langsam am Ende. In Erfoud fühle ich mich etwas schwach und mache eine lange Mittagspause mit Spaghettiessen. Das Essen hier ist günstig aber die Portionen sind klein und ich komme selten an Käse und Bier. Evtl. muss ich doch noch meinen neuen Multifuel-kocher auspacken und mir die Hörnli, welche ich seit der Schweiz mitschleife, zubereiten damit ich zu Kalorien komme.


Am Morgen in Merzouga


Flaggen für den Besuch des Königs



7.4 zu den Dünen Erg Chebbi nach Merzouga

Erfoud nach Merzouga

Ich fahre die nichtasphaltierte Strasse entlang der Dünen durch die Steinwüste. Die Fahrt wäre keine Problem wenn die vielen 4WDs und Töfflibuben nicht diese Querrinnen hinterlassen würden. Sie weichen diesen auch aus und erzeugen damit immer breitere Spuren. Diese 70km werde ich so richtig durchgeschüttelt.

Bilder welche ich nicht aufgenommen habe:
- Mit letzter Kraft überwinde ich mit meinem Offroader 1WD (plus 2FD) den Sand in einer Mulde und erhalte von drei wartenden 4WDlern Szenenapplaus. Die Sandfahrten sind wie die Fahrt durch Schnee.
- meine Fahrt durch die Steinwüste mit einer 10W-Staubwolke am Hinterrad
- ein Dromedar beladen mit meinen Saccochen und dem Velo


Felder von Kamille








Von 4WDlern erzeugter Sandsturm; ich ziehe meinen Kopfpariser an


Übergang von 1WD zu 2FD



6.4 nach Erfoud

Tinerhir nach Erfoud

Die Fahrt geht weiter in Richtung Wüste und Dünen. Über 150km, durch Steinwüste und Palmenwälder, geht es ganz sachte runter. Die ersten 100km fahre ich etwa mit 30km/h, dann kommt der Gegenwind und ich muss mich durchkämpfen.

Fehlende Bilder:
- Eine Göhre und eine junge Frau, welche mit mir blödeln während ich in einem Kaffee mein zweites Frühstück esse.
- 20 Jungen und Mädchen weche mir beim Orangen- und Bananenessen zuschauen und Sprüche klopfen.





Er hat sich vorgestellt als: un touriste maroccain. Er fährt von Tager nach Agadir, mit Reservenrad und Reservenreifen etc.










Sonntag, 5. April 2009

Tinerhir

5.4 Ausruhen in Tinerhir


Sicht aus dem Hotelzimmer

4.4 über Pass 2800m

Boumalne-du-dades durch die Schlucht Dades über den Pass 2800m (hat aber tatsächlich 2634m) durch die Schlucht Todra und nach Tinerhir

Da der erste grössere Pass so gut gelaufen ist habe ich mir gedacht ich könnte ja eine zweiten einbauen.
Nach 85km und ca. 1500 Höhenmetern ist man dann auf dem Pass 2800m. Die letzten 20km fährt man oder auch nicht (stossen) auf Naturstrasse (Bachbett, Felsen, Steine jeder grösse). Um 6h00 bin ich losgefahren, um 11h00 habe ich eine Omelette Berber gegessen und um 15h30 war ich oben. Dann geht's runter wieder auf 25km Naturstrasse und schliesslich 40km auf Teerstrasse bis Tinerhir, wo ich ca. um 20h00 ankomme. Nach 11Std30 reiner Fahrzeit (inkl. Stossen) fühle ich mich immer noch gut, velöle belastet den Körper doch weniger als Fernwandern mit Lastentragen.
Der Tag war wieder sehr ereignisreich. Dass in diesen Hochtälern so viele Leute leben hatte ich nicht gedacht. Ich begegne auch Wandernomaden (Berbernomaden).










kurz vor dem Pass

3.4 bis Boumalne-du-dades

Skoura bis Boumalne-du-dades

Wunderschöner Tag, mit 55km/h ins Wadi runterrasen. Wenn die Tourikarawane mit ihren 4WD und Kleinbussen durch ist gibt es nicht mehr viel Strassenverkehr.







2.4 bis Skoura

Hotel Kasbah imini über Ait benhaddou nach Skoura

Wieder schöner Tag, schon etwas heiss. Fahrt auf der trockenen Hochebene (1000m bis 1500m Höhe) südlich des Atlasgebirges. Offroad 6km bis zur Filmkulisse Ait benhaddou, kein Problem mit Rohloff-Antrieb und fitem Motor.